Da die Nachfrage nach attraktiven Gewerbeflächen stetig steigt, schafft Nordrhein-Westfalen konsequent Platz für neue Gewerbeansiedlungen. Doch um das Flächenangebot bedarfsgerecht auszubauen, ist Kreativität gefordert. Nicht irgendwo, sondern möglichst im verkehrstechnisch gut erreichbaren Umkreis der verschiedenen regionalen Branchenzentren müssen geeignete Areale erschlossen oder revitalisiert werden. Damit stehen Investoren Spitzenlagen in einem jeweils maßgeschneiderten Umfeld zur Verfügung – mit direkter Anbindung an ein effizientes Netzwerk aus Industrie, Dienstleistung, Forschung und Entwicklung. Das Konzept geht auf: In den wichtigsten Wirtschaftsgebieten des Landes entstehen zur Zeit interessante Projekte, die in perfekter Weise die vorhandenen Cluster stärken oder neue Kompetenzfelder schaffen. Mit überzeugenden Standortvorteilen für zukunftsorientierte Unternehmen. Denn wo geballte Kompetenz zu Hause ist, hat auch der Fortschritt sein Quartier. Umso wichtiger ist es, mit einer gezielten Ausweitung des Flächenangebots die Chancen dieser Wachstumsbranchen zu sichern und weiter optimal zu fördern.
Überall ist Raum für Zukunft
Nordrhein-Westfalen verfügt über ein umfangreiches Innovationspotential. Hier befindet sich der wichtigste Chemieplatz Deutschlands und der bedeutendste Stahlstandort europaweit. Rund ein Drittel des heimischen Stroms wird in diesem Bundesland erzeugt – aber auch fast 30 Prozent der in Deutschland benötigen Energie verbraucht. Zahlreiche Cluster, über ganz Nordrhein-Westfalen verteilt, bündeln weiteres Know-how in wichtigen Zukunftsmärkten. Automotive, Biotechnologie und Medien gehören ebenso dazu wie Mikrosystemtechnik, Logistik und Umwelttechnologie. Die innovativen Industrien bieten ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld für unternehmensnahe Dienstleister. Rund 6,4 Millionen Menschen sind mittlerweile in diesem Bereich beschäftigt und erbringen 70 Prozent der Wirtschaftsleistung. Unterstützt werden die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch ein exzellentes Wissenschaftsnetzwerk von Weltruf. Rund 50 Technologiezentren und über 60 hochschulexterne Forschungseinrichtungen stellen der Wirtschaft bei Bedarf ihr Wissen zur Verfügung, um Forschung und Entwicklung gezielt voranzubringen. Überhaupt genießt Bildung im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland einen hohen Stellenwert. An den 59 Universitäten und Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens studieren knapp 463.000 Studenten, darunter ungefähr 57.600 Ausländer. Eine Ressource, aus der jederzeit qualifizierte Arbeitskräfte für anspruchsvolle Aufgaben rekrutiert werden können.
Made in Nordrhein-Westfalen wird sehr geschätzt
Aus Nordrhein-Westfalen kommt Qualität, die in aller Welt begehrt ist. 18 Prozent der deutschen Exportgüter stammen aus Nordrhein-Westfalen. Im Gegenzug gehen über 23 Prozent aller deutschen Importe hierher. Das bedeutet für investitionswillige Unternehmen: Von Ostwestfalen-Lippe bis zum Siegerland erstreckt sich Europas größter Absatz- und Beschaffungsmarkt. Ideale Bedingungen nicht nur für Produzenten, sondern auch für Handelsunternehmen, die sich übrigens in bester Gesellschaft befinden. 17 der 50 größten Handelshäuser Deutschlands haben ihr Domizil hier im Lande. Und wie sieht es mit der Kaufkraft vor Ort aus? Sehr gut! Die 18 Millionen Einwohner Nordrhein-Westfalens geben jährlich für den privaten Verbrauch 314 Milliarden Euro aus. Vor allem in den Ballungsräumen Ruhrgebiet und Rheinschiene, wo über neun Millionen Menschen leben, sind die Absatzchancen für Konsum- und Gebrauchsgüter ausgezeichnet. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Nordrhein-Westfalen liegt verkehrstechnisch ideal mitten in Europa und grenzt an die Niederlande und Belgien. Damit eröffnet sich ein zusätzliches Einzugsgebiet mit einem immensen Käufermarkt. In einem Radius von 500 Kilometer um die Landeshauptstadt Düsseldorf wohnen und arbeiten fast 150 Millionen Leute. Sie stehen für 45 Prozent der gesamten Kaufkraft in der Europäischen Union. In diesem Zusammenhang sei ein kleines Zahlenspiel erlaubt. Wäre Nordrhein-Westfalen eine eigenständige Exportnation, würde es im weltweiten Vergleich Rang 18 einnehmen und nahezu gleichauf mit Spanien liegen. Was die Wirtschaftskraft im Inland betrifft, hat Nordrhein-Westfalen schon längst einen Spitzenplatz unter den 16 Bundesländern erreicht. 2007 erwirtschaftete die Region 529,4 Milliarden Euro. Dies entspricht 21,8 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes. |