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Grundsteinlegung Innovationszentrum Industrial IT in Lemgo
Perfekte Symbiose von Forschung und Praxis

Der Startschuss für das neue Innovationszentrum Industrial IT auf dem Campus der Hochschule OWL in Lemgo ist gefallen: Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers legte jetzt gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen den Grundstein.

Den ersten Schritt getan: Professor Tilmann Fischer (Präsident Hochschule OWL), Dr. Joachim Belz (Weidmüller), Polier Bernd Mühlenhof, Professor Dr. Jürgen Jasperneite (inIT), Heinrich Micus (BLB Bielefeld), NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Volker Bibelhausen (KW-Software), Klaus Eisert (Phoenix Contact) und Frank Marek (ISI-Automation)

von Sabine Hense-Ferch

Zügig soll mitten in OWL ein einzigartiges Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen. Das Forschungsinstitut ‚inIT – Institut Industrial IT’ der Hochschule OWL und zunächst vier Technologieunternehmen werden hier bald Seite an Seite neue Lösungen für den Bereich der industriellen Automatisierungstechnik erforschen, entwickeln und vermarkten. Wegen seiner großen überregionalen Bedeutung ist das Zentrum bereits im Rahmen der OWL-Initiative „Leadership durch Intelligente Systeme“ von der OWL-Marketing GmbH zum Leuchtturmprojekt erhoben worden. „Gegenwärtig gibt es in NRW kein Kompetenzzentrum, das dieses wichtige Gebiet der industriellen Informationstechnik international sichtbar macht und zugleich Partner für Hersteller und Anwender ist“, so der Ministerpräsident. Aufgrund der überregionalen Bedeutung des Maschinenbaus in OWL und der hohen Dichte an Unternehmen der Automatisierungstechnik hat ein offenes Partnernetzwerk von Firmen die Initiative zur gemeinsamen Nutzung des Zentrums ergriffen.
Professor Dr. Jürgen Jasperneite, inIT-Institutsleiter, und Volker Bibelhausen, Leiter der Business Unit Automation Systems von Phoenix Contact Electronics und Geschäftsführer von KW-Software, sind die Wegbereiter des Innovationszentrums: „Durch die Konzentration von Expertenwissen entlang der Wertschöpfungskette entfaltet sich die hohe Innovationskraft zum Nutzen aller Beteiligten“, so Jasperneite. Bibelhausen ergänzt: „Unsere Vision: Industrie und Forschungseinrichtungen siedeln gleichermaßen an, durch neue Kooperationen werden Austauschprozesse optimiert.“
Deutschland ist im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik führend. Künftige Innovationen sollen aber laut Prognose der Branchenverbände maßgeblich aus den USA kommen. Das neue IT-Zentrum will hier kräftig gegenhalten: Nutzung und Adaption von Informationstechnik für den industriellen Einsatz sollen vorangetrieben werden – sei es bei der Entwicklung von Echtzeit-Kommunikationslösungen oder bei der Qualitätssicherung in der Fertigung.



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