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Ratinger Firmen hoffen auf 2010 Das vergangene Jahr möglichst schnell vergessen – dies ist der Tenor der jüngsten Konjunkturumfrage unter Ratinger Unternehmen.
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Der Geschäftsführer redet nicht lange um den heißen Brei. „Die Lage ist bei den meisten Firmen so schlecht, dass ihnen nur die Hoffnung auf das kommende Jahr bleibt“, fasst Dr. Axel Mauersberger die Ergebnisse der fünften Konjunktur¬umfrage unter Mitgliedern des Ratinger Unternehmensverbandes zusammen. Bei mehr als der Hälfte der Befragten ist der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. „Und damals war die Auftragslage bereits bei knapp dreißig Prozent der Unternehmer rückläufig“, fährt Mauersberger fort. Bei weiteren 30 Prozent stagnierte sie. Erfolgreiches Wirtschaften war dennoch möglich. Immerhin jedes fünfte Unternehmen berichtete von einer verbesserten Auftragslage. Unterm Strich sind jedoch bei der Mehrzahl der Unternehmen sowohl Umsätze als auch Gewinnerwartungen im abgelaufenen Jahr eingebrochen. Annähernd 60 Prozent der Befragten erwarten für 2009 einen rückläufigen Gewinn, ein gutes Fünftel hofft auf ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Betriebsergebnis. Auch hier stellen sich jedoch 20 Prozent der Unternehmen auf steigende Erlöse ihrer Arbeit ein. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt blieb indes stabil. Insbesondere durch den Einsatz von Kurzarbeit konnte knapp die Hälfte der Unternehmen den Personalbestand halten. Zwanzig Prozent der Firmen hat die Mitarbeiterzahl im Jahr 2009 sogar erhöhen können. Ein knappes Drittel konnte dem Auftragsrückgang nur mit Personalabbau begegnen. Was bleibt, ist ein leicht hoffnungsvoller Blick nach vorn. 45 Prozent erwarten in diesem Jahr bessere Geschäfte, ein gutes Drittel sieht Stagnation. Lediglich ein Fünftel der Betriebe befürchtet auch für 2010 eine weitere Verschlechterung. ks |
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