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Gut gehandelt

In Ratingen-Homberg rüstet man sich für die Zukunft: Nach kontinuierlichen Umsatzsteigerungen in den vergangenen Jahren erweitert der Stahlhändler Dylan seinen Firmensitz – und baut damit bereits heute für künftiges Wachstum vor.


Wachstum in jeder Hinsicht: Der Stahlhändler Dylan vergrößert seinen Firmensitz Am Sportfeld

Rund acht Millionen Euro investiert die Dylan Deutschland GmbH in den Neu- und Umbau Am Sportfeld. Auf 10.000 Quadratmeter Fläche wird die deutsche Tochter der niederländischen Dylan Group in mehreren Bauabschnitten einen neuen Unternehmenssitz realisieren. „Im März wird zunächst das 1.500 Quadratmeter große Verwaltungsgebäude fertig gestellt sein“, berichtet Michael Philippen, der die Geschäfte zusammen mit Herbert Eder führt. Mit dem Umzug der Belegschaft in ihre neuen Büros geht auch die Umlagerung von Stahlrohren und Zubehör aus den bisherigen Räumlichkeiten in zwei zusätzlich errichtete Lagerhallen einher. „In einem weiteren Bauabschnitt werden anschließend die alten Hallen abgerissen und so Platz für den Bau von zwei neuen geschaffen“, erklärt Philippen. Im Sommer soll dann alles fertig sein.

Konsequent gewachsen

„Für uns war es keine Frage, wo wir uns verändern. Wir fühlen uns am Standort Ratingen sehr wohl“, bekennt der Geschäftsführer. Durch die Nähe zum Flughafen Düsseldorf und zur Autobahn A 3 sei der Standort in Homberg bestens erreichbar. Mit dem Neubau setzt Dylan, seit 1991 in Ratingen ansässig, seinen Wachstumskurs am Standort konsequent fort. „In den vergangenen Jahren konnten wir unseren Umsatz stetig auf nunmehr 18 Millionen Euro steigern“, verrät der Geschäftsführer, der unter anderen Unternehmen aus dem Kraftwerksbau und der chemischen Industrie zu seinen Kunden zählt, darunter namhafte Konzerne wie Siemens, RWE, E.ON und Linde. Und er sieht weiteres Wachstumspotential: „Mittelfristig peilen wir eine Umsatzgröße von 80 Millionen Euro an.“
Dementsprechend will Philippen auch die Mitarbeiterzahl von derzeit 25 auf 80 Beschäftigte erhöhen. Einen ersten Schritt dahin unternimmt man, indem man erstmalig in der Firmengeschichte zum Sommer 2010 Ausbildungsplätze anbietet.

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