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Interkommunales Gewerbegebiet OWL
Freie Fahrt für Unternehmer

Verkehrstechnisch und wirtschaftlich betrachtet, ist der Knoten geplatzt: Ungehindert von Ampeln und Staus können die Anlieger des Interkommunalen Gewerbegebietes OWL jetzt die Autobahn erreichen. Die Vermarktung der Flächen läuft so erfolgreich, dass 2011 der zweite Bauabschnitt starten kann.


Projektentwicklerin Marion Köhn und Interkomm-Geschäftsführer Dr. Peter Böhm (l.) zu Besuch bei der Eifler Kunststoff-Technik GmbH. Im Oktober haben Geschäftsführer Volker Scheffels (r.) und seine Mitarbeiter im GewerbePark OWL die Arbeit aufgenommen

Die Ostwestfalenstraße, Hauptverkehrstangente und berüchtigter Unfallschwerpunkt zwischen Bielefeld, der Autobahn A 2 und der Lippe, wird in den nächsten Jahren vom Land durch Investitionen von rund 25 Millionen Euro sicherer gemacht und bis Brake verlängert. Ein wichtiger erster Teilabschnitt, der den interkommunalen GewerbePark OWL mit der A 2 verbindet, ist aber jetzt schon fertig.
Die Vermarkter des Gewerbeareals im Schnittpunkt der Städte Bielefeld, Herford und Bad Salzuflen sind zufrieden: „Über die Ostwestfalenstraße fließt nun sehr viel mehr Verkehr ab. Für die neuen Unternehmen eine komfortable Situation“, freut sich Marion Köhn, die das Projekt für die Interkomm GmbH vermarktet. Letzter Neuzugang in dem 28 Hektar großen Gebiet an der Röntgenstraße ist die Eifler Kunststoff-Technik GmbH aus Bielefeld, ein Zulieferer von Kunststoffteilen für die Hausgeräteindustrie, dem es am alten Standort in Heepen einfach zu eng geworden war. Mitte April dieses Jahres fiel der erste Spatenstich für das neue Firmengebäude, im Oktober war Einzug. „Wir haben unser Ziel, nach nur sechs Monaten Bauzeit schon mit der Produktion starten zu können, tatsächlich erreicht, da uns die Interkomm, die Genehmigungsbehörden und der Baupartner Goldbeck äußerst flexibel unterstützt haben“, lobt Geschäftsführer Volker Scheffels.


2011 geht der 2. Bauabschnitt des GewerbePark OWL in die Vermarktung

Grünphase für Arbeit

Die Firma Eifler ist nur eines von rund 20 expansionswilligen Unternehmen, die in der Röntgenstraße ein neues Domizil gefunden haben. Seit 2004 wurden hier hochwertige Gewerbeimmobilien in bester Autobahnlage realisiert. Ein Riesenerfolg: Die 1-A-Lage mit eigenem Anschluss macht das Gewerbegebiet für viele Branchen hoch interessant. Planungsrestriktionen und Beschränkungen bestehen kaum, Anlieferverkehr ist rund um die Uhr erlaubt. Das Areal liegt mittig zwischen den Autobahnkreuzen A 33/A 2 und A 30/A 2, die Flughäfen Paderborn, Münster, Dortmund und Hannover sind in jeweils 60 Minuten erreichbar. „Der Gewerbepark OWL trifft genau den Bedarf unserer Wirtschaft, die dringend Logistikstandorte benötigt. Moderne Logistik bedeutet heute auch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze: Mit SK Pharma und LOEWE Logistik sind mehr als 100 Mitarbeiter hierher gezogen“, resümiert Projektentwicklerin Marion Köhn. Insgesamt seien rund 300 Arbeitsplätze auf dem Areal entstanden. Mehr als drei Viertel der Flächen aus dem ersten Bauabschnitt an der Röntgenstraße haben bereits die Besitzer gewechselt, über weitere 20.000 Quadratmeter steht die Interkomm derzeit in Verhandlungen. Knapp drei Hektar sind derzeit noch zu haben, schon im kommenden Jahr will man mit der Entwicklung des zweiten Bauabschnitts beginnen: „Es geht zügig weiter. Wir stehen bereits in Verhandlungen mit den Eigentümern der Grundstücke im dritten Bauabschnitt auf Bielefelder Gebiet“, so Dr. Peter Böhm.

Interkomm – Interkommunales Gewerbegebiet Ostwestfalen-Lippe GmbH
Marion Köhn
Auf der Freiheit 21 ∙ 32052 Herford
Tel.: 05221/189701
koehn@interkomm-owl.de
www.interkomm-owl.de



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