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Perfekter Ausblick für alle Aus zwölf Metern Höhe können Besucher am Schadowplatz seit Mitte April die Baufortschritte des Großprojekts Kö-Bogen verfolgen. Mit Informationen zur Stadtgeschichte und Zukunft der beiden größten Baustellen, Kö-Bogen und Wehrhahn-Linie, will die Stadt in dem 1,4 Millionen Euro teuren Pavillon ihre Bürger auf dem Laufenden halten.
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Während Oberbürgermeister Dirk Elbers als einer der ersten die Riesenbaustelle Kö-Bogen von oben betrachten durfte, war seine Gattin Astrid Elbers mit einer Taufe beschäftigt: Der neue Tunnel für die Wehrhahn-Linie am Corneliusplatz ist nach ihr mit Tunnel Astrid II benannt. 959 Meter lang ist die Strecke, die sich die Tunnelbohrmaschine bis Oktober 2011 voranarbeiten wird. Gestartet ist die Tuborine zu ihrer zweiten Etappe am 26. April. Nicht unter, sondern in zwölf Metern über der Erde wurde der Aussichts-Turm am Schadowplatz eröffnet. Mit 1,4 Millionen Euro hat die drei Etagen hohe Info-Station etwa 400.000 Euro mehr gekostet als zunächst veranschlagt. Die Stadtspitze betont, dass der Pavillon kein Einmal-Projekt sei, sondern nach Abschluss der Bauarbeiten am Kö-Bogen im Jahr 2013 an der nächsten, sicherlich folgenden Großbaustelle zum Einsatz kommen solle. Durch den Info-Pavillon, der montags bis freitags von zehn bis 18 Uhr und samstags von zehn bis 16 Uhr geöffnet sein wird, wollen Stadt und Projektentwickler die Düsseldorfer in die Verwandlung des Jan-Wellem-Platzes stärker miteinbeziehen. Dass man bei der Umgestaltung dem Grundsatz folgt, Neues zu schaffen, ohne Altes zu vergessen, zeigt der jüngste Fund auf der Großbaustelle: Mit der Flinger Kontergarde konnte die Stadt zuletzt ein gewichtiges Stück ihrer Geschichte bergen. Die aus der Zeit um 1735 stammenden Mauerreste sollen später im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee der Wehrhahn-Linie ausgestellt werden. ef
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