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In Rekordzeit grünes Licht für den Ravenna-Park Das interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet Ravenna-Park nahe Bielefeld nimmt in Rekordzeit Fahrt auf: Angespornt von der Bezirksregierung Detmold, brachten die drei beteiligten Kommunen Halle (Westf.), Gütersloh und Werther (Westf.) die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit kurzfristig zur Unterschrift.
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Grünes Licht gab’s deshalb zwei Tage später auch vom Regionalrat, der mit einstimmigem Votum einer Änderung des Regionalplans zustimmte. Das erwartete Go der Landesplanungsbehörde in Düsseldorf gilt als Zielflagge für die obere Planungsebene. Für die Detmolder Regionalplaner erfüllt der Ravenna-Park mehrere Ziele auf einmal: Die Kreisstadt Gütersloh kann die 21 Hektar Fläche ausweisen, die nun für die Ansiedlung von Porta-Möbel von Gewerbefläche in Siedlungsfläche umgewandelt werden. Die Teutostadt Werther bekommt mit fünf Hektar Gewerbebauland direkt an der Autobahn eine einmalige Chance. Und Halle kann sich nicht nur weiter entwickeln, sondern vor allem die durchs GIB laufende Entlastungsstraße bauen, die einem Verkehrschaos im Ortsteil Künsebeck und in der Haller Innenstadt vorbeugen soll, wenn die aus Richtung Bielefeld kommende, in Bau befindliche Autobahn A 33 demnächst an der Stadtgrenze endet. Die Bürgermeisterinnen der drei beteiligten Kommunen waren sich über den vorbereiteten Kooperationsvertrag schnell einig: Grundlage ist ein Konsens, den die Bau- und Verwaltungsexperten der Rathäuser zuvor gemeinsam ausgefeilt haben. Auch die Fachausschüsse und die Stadträte gaben wenige Tage vor der Sitzung des Bezirksplanungsrats mit breiten Mehrheiten grünes Licht. Die Bezirksregierung gesteht den Kommunen bestimmte Kontingente an Planflächen zu. Dies sind 16 Hektar für Halle, 21 für Gütersloh und fünf für Werther. Die Kosten für die Planung, den Flächenankauf, die Erschließung und die Vermarktung sollen jedoch anders aufgeteilt werden: 54 Prozent für Halle, 38 Prozent für Gütersloh und acht Prozent für Werther. Nach gleichem Schlüssel sollen auch die späteren Erträge (Gewerbesteuer und Grundsteuer B) in die drei Städte zurückfließen. Die Vereinbarung steckt auch die Rollen klar ab: Der Stadt Halle obliegt die Entwicklung und Vermarktung der Flächen. Ein Beirat, in den die drei Kommunen je zwei Vertreter entsenden werden, wird den Prozess der Planung und Vermarktung begleiten. Das Verfahren für den Bebauungsplan ist vor Ort schon angelaufen: Bis zum 10. März liegen die Pläne im Haller Rathaus aus. Ziel der Planer ist es, dass die Entlastungsstraße Ende 2013 fertig ist und die ersten Firmen im Ravenna-Park bauen können. Mehr Informationen über das GIB gibt es bereits im Internet unter www.1A-an-A33.de oder in Form eines Exposés.
Stadt Halle (Westf.) Jürgen Keil Ravensberger Straße 1 33790 Halle (Westf.) Tel.: 05201/183-130 juergen.keil@gt-net.de www.ravenna-park.de
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