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Lampe punktet mit konservativem Geschäftsmodell

Die Bankhaus Lampe KG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück: Die Inhaberfamilie Oetker hat die Eigenkapitalbasis gestärkt, das verwaltete Vermögen ist weiter angestiegen und der Ausbau des Kapitalmarktgeschäfts fest eingeplant.

Das konservative und risikobewusste Geschäftsmodell habe sich ebenso bewährt wie die Diversifikation der Geschäftstätigkeit auf die drei strategischen Geschäftsfelder mittelständische Unternehmen, vermögende Privatkunden und institutionelle Investoren, so Professor Dr. Stephan Schüller, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, bei der Präsentation der Jahreszahlen in Düsseldorf. Die inhabergeführte Privatbank mit Stammsitz im ostwestfälischen Bielefeld weist nach einer signifikanten Stärkung der stillen Reserven einen Jahresüberschuss von 14 Millionen Euro (Vorjahr zwölf Millionen Euro) aus. In Vorbereitung auf Basel III beschlossen die Eigentümer den Gewinn nicht auszuschütten, sondern zu thesaurieren. Die Kernkapitalquote des 1852 gegründeten Traditionshauses ist somit auf über zehn Prozent gestiegen.

Zufriedenheit ist zählbar

Einhergehend mit der regionalen Expansion in den Vorjahren konnte das Geschäft mit den vermögenden Privatkunden wie geplant weiter ausgebaut werden. Alle Standorte konnten die Neukundenzahlen signifikant steigern.
Im Bereich Firmenkunden entwickeln sich neben dem klassischen Kredit zunehmend andere Finanzierungsformen, auf die das Bankhaus mit der Ausweitung seiner kapitalmarkt- und kapitalmarktnahen Finanzierungs- und Beratungsleistungen reagiert. Im Jahr 2010 konnte der Geschäftsbereich Firmenkunden von der schnellen wirtschaftlichen Erholung des deutschen Mittelstandes profitieren und ein ordentliches Segmentergebnis erreichen. Auch für den Geschäftsbereich der institutionellen Anleger verlief das Geschäftsjahr 2010 gut. Die deutlich erhöhte Kundenzahl führte zu steigenden Umsätzen und Erträgen. Die Wahrnehmung im Markt wurde durch zahlreiche Research- und Roadshow-Aktivitäten auch im europäischen Ausland verstärkt und parallel durch die Einstellung neuer Mitarbeiter an den Standorten Düsseldorf, Hamburg, München und London personell unterstützt. Die gute Performance des vergangenen Jahres habe im ersten Quartal bereits zu deutlichen Mittelzuflüssen geführt, so die Offiziellen. Im Jahr 2011 wollen die Bielefelder weiter an der Schärfung der Marktwahrnehmung arbeiten. Dabei soll der Ausbau der Kapitalmarktaktivitäten im Vordergrund stehen.



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