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Leserwahl
Die Leser haben die Wahl

Was ist die bedeutsamste deutsche Technik-Erfindung? Wir fragen die Unternehmer in Deutschland und suchen die wichtigste technische Innovation seit dem Jahr 1900.

Von der Funkuhr bis zum Elektronenmikroskop. Vom Kunststoffdübel bis zur Kleinbildkamera. Technik macht erfinderisch. Und hat in Deutschland eine große Tradition. In einer großen Leserwahl unter seinen Lesern sucht das Wirtschaftsblatt jetzt die Innovation, die für die Menschen die einschneidenste Bedeutung hatte. Für die Wahl hat das Wirtschaftsblatt mit Unterstützung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, des Deutschen Museums in München sowie zahlreichen Branchenverbänden eine Vorschlagsliste aus 112 Jahren Technikgeschichte zusammengestellt. Natürlich kann diese noch um eigene Vorschläge ergänzt werden. Jeder Leser hat fünf Stimmen (Stimm-Fax liegt dieser Ausgabe bei, oder auf www.wirtschaftsblatt.de/deutschetechnik). Wer das Rennen macht, wird in der kommenden Ausgabe präsentiert.

Bahnbrechende Erfindungen

Die Wahl fällt schwer, denn die deutsche Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte ist voll von bahnbrechenden Erfindungen. Schon vor 100 Jahren haben Pioniere des Fortschritts Geschichte geschrieben, die noch heute nachwirken. Unter anderem Hans Geiger, der 1908 ein Gerät zum Nachweis des radioaktiven Zerfalls konstruierte. Bis heute kommt der Geigerzähler rund um den Globus zum Einsatz. Während sich zur gleichen Zeit Melitta Bentz erfolgreich mit dem Thema Kaffeefilter befasste, beschäftigte sich Prinz Heinrich von Preußen mit einem Regenproblem beim Autofahren. Er fand die Lösung und erhielt 1908 ein Patent auf die ersten handbetriebenen Scheibenwischer für Automobile, die 1926 von der elektrischen Variante der Firma Bosch abgelöst wurden.
Überhaupt wurden von Deutschland aus wichtige Weichen im Automobilbau gestellt. 1929 entwickelte beispielsweise der deutsche Ingenieur Felix Wankel einen Verbrennungsmotor mit Drehkolben, der 1957 in die Serienfertigung ging. Ab und zu war auch ein unvorhersehbares Ereignis der Auslöser, sich etwas Intelligentes einfallen zu lassen. Als Abraham Neimann in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts sein Auto auf dem Firmenparkplatz gestohlen wurde, sann der verärgerte Industrielle auf Abhilfe und erfand das Lenkradschloss.

Von Informationen und Daten

Ein anderes Feld, auf dem Innovationen aus Deutschland bis zum heutigen Tage Maßstäbe setzen, ist der Bereich Kommunikation und Informatik. Schon 1906 übermittelte Arthur Korn telegrafisch ein Bild des deutschen Kronprinzen über eine Strecke von 1.800 Kilometern und legte damit den Grundstein für das spätere Telefax. Acht Jahre später tickerten die ersten Nachrichten über den Fernschreiber; eine Erfindung von Eduard Kleinschmidt. Und schließlich: Unvergessen in der Fachwelt ist der „Zuse Z 3“, der Urvater aller Computer. 1941 präsentierte Konrad Zuse die erste programmgesteuerte Rechenmaschine – ein Quantensprung in der Entwicklung moderner Informationstechnik.
Allein diese wenigen Highlights machen deutlich, wie groß das innovative Potential in Deutschland war und ist. Auf Ihre Stimme sind wir gespannt!

Abstimmung online unter: www.wirtschaftsblatt.de/technikwahl



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